Datenmanagement

Datenmanagement: Vom Sammler zum Jäger

Daten sammeln, ist gut. Daten auswerten, ist besser. Daten aktiv für den Geschäftserfolg einsetzen, ist eindeutig noch besser. Dafür sollte ein Unternehmen seine Datenmengen aber im Griff haben. Eine effektive Lösung bieten die Master-Data-Management-Systeme. Wir stehen Ihnen gern bei der Implementierung zur Seite.

Datenmanagement ist kein Selbstläufer - so kanalisieren Sie Ihre Datenflüsse

Was früher ein gut geführter Karteikasten war, sind heute Abermillionen von Daten, die Informationen über Kunden und Geschäftsbeziehungen enthalten. Mehr noch: Daten sind ein reeller Unternehmenswert geworden. „Facebook“ oder „ WhatsApp“ sind dafür beeindruckende Beispiele. Da ist es umso wichtiger, dass die Daten nicht nur ordentlich verwaltet, sondern auch aktiv genutzt werden. Ein professionelles Datenmanagement ist unabdingbar für den Unternehmenserfolg im weltweit vernetzten Wirtschaftssystem. Unsere Experten von CGI haben sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und geben gerne ihre Erfahrungen weiter.

Warum ist Datenmanagement so wichtig?

Zunächst einmal: Daten müssen genutzt werden, um den Unternehmenswert weiter zu steigern. Ansonsten belasten die gesammelten Informationen das Unternehmen als totes Kapital. Daten müssen aber auch genutzt werden, um den – stetig wachsenden – gesetzlichen Anforderungen zu genügen. Gleichzeitig verlangt der Gesetzgeber, dass bei der Nutzung von Daten gegebene Vorschriften eingehalten werden. So erwartet der Datenschutz, dass nach einer gewissen Frist kundenbezogene Daten gelöscht werden, wenn der Kunde gekündigt hat. Ein durchgängiger Prozess ist in den meisten Unternehmen noch nicht implementiert.

Schließlich haben auch die Mitarbeiter einen Anspruch darauf, dass die Datenmengen, mit denen sie täglich zu tun haben, ihre Arbeit erleichtern und nicht verkomplizieren. Wenn die richtigen Daten zum richtigen Zeitpunkt beim richtigen Mitarbeiter sind, kann zudem ein erheblicher Mehrwert erzielt werden. Drei Beispiele:

     

  • Angebote werden nur an Kunden gesandt, die erstens affin für diese Produkte sind und zweitens dieses Produkt nicht kurz vorher schon gekauft haben.
  • Wenn sich Daten widersprechen, kann das zu erheblichen Kostensteigerungen bei der Entwicklung neuer Systeme oder der Weiterentwicklung bestehender Systeme führen.
  • Wichtig ist die Aktualität der Daten, um Datenstaus beim operativen Datenmanagement (Verteilung der Daten zwischen Applikationen) zu vermeiden.
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Wie sieht ein professionelles Datenmanagement aus?

Daten entstehen entlang der Prozessketten. Eine Optimierung der Prozesskette führt zu größerer Klarheit der Daten. Die Informationen können daraufhin zielgerichteter genutzt werden. Zu beachten ist auch, dass die Datenkombinationen zunehmend vielfältiger werden: Es entstehen immer mehr Applikationen, die Daten benötigen und Daten bereitstellen. Dafür sind eine klare Applikationslandkarte und präzise Aufgabentrennungen der operativen Systeme eine absolute Notwendigkeit.

Eine effektive Lösung bieten die „Master Data Management“ (MDM)-Systeme. Sie umfassen verschiedene Kerninformationsobjekte wie Adressen, Kunden oder Produkte und sollten im Unternehmen implementiert werden, um die Daten zu zentralisieren und damit die Komplexität zu reduzieren. Aus diesen zentral zusammengeführten Datenbeständen müssen sich alle Applikationen bedienen, die Informationen dazu benötigen. Darüber hinaus sind Systeme als Mastersysteme für bestimmte Sachverhalte festzulegen. Als Beispiel sei hier die Zuordnung von Produkten zu Kunden oder Kampagnen zu Kunden genannt.

Neue Technologien sind gefragt

Das Datawarehouse ist weiterhin das zentrale Instrument, um Datenkombinationen für Entscheidungsfindungen zu ermöglichen. Hier sind neue Technologien notwendig, die teilweise bestehende Technologien ablösen oder ergänzen. Dazu zählen „In Memory“-Datenbanken, Appliance-Lösungen, aber auch Verfahren wie „Map-Reduce“ oder „No-SQL“-Datenbanken. Die Verarbeitung unstrukturierter Daten ist seit Mitte der 90er Jahre im Gespräch und bereits seit einiger Zeit mit Standardtools möglich.

Welche Unterstützung bieten die Experten von CGI?

Wir bieten Ihnen eine umfassende Beratung bei der Implementierung der richtigen MDM-Systeme an. Wir helfen Ihnen bei der Optimierung des Datenmanagements entlang verschlankter Unternehmensprozesse bis hin zum eindeutigen Reporting von Kennzahlen aus Ihrem modernen Datawarehouse. Damit wird sichergestellt, dass in Ihrem Unternehmen Ihre Systeme geordnet auf die richtigen Daten zugreifen und „Datenwildwuchs“ vermieden wird. Die so entstandenen zentralen Datenpools helfen entscheidend, Komplexität zu reduzieren und Ihre Anforderungen in IT-Systemen schneller umzusetzen. Die Entwicklung neuer Anforderungen und die Wartung bestehender IT-Systeme werden nicht nur effektiver, sondern auch kostengünstiger.

Wir unterstützen Sie darüber hinaus schon in der Entwicklungsphase von Projekten beim Testdatenmanagement. Die Erstellung oder Ableitung von Testdaten für die Entwicklungs- und Testmannschaften stellt viele Firmen noch immer vor unüberwindliche Herausforderungen. Daher werden gern Produktionsdaten verwendet, da dies vermeintlich am günstigsten ist. Wir helfen Ihnen, neutrale Testdaten zu schaffen, die nicht nur für eine Anwendung gelten. Wir garantieren Ihnen eine unabhängige Beratung für die passende Software, weil wir mit verschiedenen Herstellern zusammenarbeiten.


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01.12.2014
Kategorien:
Ausgabe 10 - 2014
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