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FATCA: Trotz Verschiebung der Fristen kein Grund zum Ausruhen

Bei FATCA ist ein lückenloses und exaktes Datenscreening gefragt. Von Seiten der Behörden, vor allem aber auch von Seiten der Kunden. Wir sind dafür da, dass auch wirklich nichts schief geht. Mit unseren Tools und unserem Wissen unterstützen wie Sie gern – wenn Sie das möchten.

FATCA ist Fakt. Allerdings haben sich u.a. die Fristen geändert: Mit der IRS-Note „2013-43“ wurde der Starttermin auf den 1. Juli 2014 verschoben. Außerdem wird es einige Vereinfachungen im Reportingprozess geben, wie es im „IGA“ zwischen der USA und der Bundesrepublik festgelegt wurde. All das bietet aber keinen Anlass, in der Umsetzung der Anforderungen eine Pause einzulegen.

Denn nur auf den ersten Blick wird mit diesen „Prolongationen“ der Handlungsdruck für die meldepflichtigen Unternehmen gemindert. Auf den zweiten Blick bedeutet der Aufschub aber keine wirkliche Entspannung. Denn die Umsetzung von FATCA stellt hohe Ansprüche an die Institute. Der Vorgang ist einigermaßen komplex und beschränkt sich nicht auf ein rasches Scannen der Kundendaten und die anschließende Meldung an die Finanzbehörden der USA bzw. die noch einzurichtende Meldestelle in Deutschland.

Lücken und Widersprüche möglich

Welche Probleme könnten auftreten? Beim Screening der Daten können sich Lücken offenbaren, da nach FATCA nicht allein die Daten der US-Kunden relevant sind, sondern auch Art und Umfang der Kundenbeziehungen eine Rolle spielen. So könnte ein Kunde über mehrere Konten verfügen, bei denen in den Stammdaten widersprüchliche Informationen gespeichert sind. Zum Beispiel kann zu dem einen Konto eine deutsche und zu dem anderen eine US-Telefonnummer hinterlegt sein. Widersprüche könnten auch entstehen, weil die Informationen über die Geschäftstätigkeiten in unterschiedlichen Systemen verwaltet werden. Oder weil der Kundenberater über Informationen verfügt, diese aber – gerade bei langjährigen Kunden – nicht in die Stammdaten übertragen hat. Wichtige Daten von Bestandskunden könnten auch unvollständig sein, weil sie bei der Kontoeröffnung einige Jahre zuvor noch gar nicht abgefragt wurden.

Sowohl die Datenerhebung, aber auch die Auswertung und Aufbereitung könnte deshalb mit einer Nachbearbeitungszeit verbunden sein, die in dem tatsächlichen Ausmaß möglicherweise deutlich unterschätzt wird. Zumal jedes Institut darauf bedacht sein wird, die Herausgabe der Daten sehr genau zu kontrollieren, um nicht Kunden oder Informationen über seine Kunden zu reporten, die womöglich gar nicht meldepflichtig sind. Denn hier kann im schlimmsten Fall eine Schadensersatzpflicht entstehen. Unternehmen, die ihre Reports fristgerecht erstellen und ihren Kunden Unannehmlichkeiten ersparen wollen, sind also gut beraten, rechtzeitig die Weichen für FATCA zu stellen.

Passgenaue Tools und Know-how

Wer für die reibungslose Umsetzung des amerikanischen Steuerabkommens seine eigenen Ressourcen schonen möchte, ob bei der Anschaffung der passenden Software oder bei ihrer Implementierung, findet in CGI einen starken Partner. Unser Unternehmen verfügt nicht nur über maßgeschneiderte Tools, um die erforderlichen Daten zu erheben und zu gewichten. Wir haben auch das entsprechende Know-how entwickelt, um die Finanzinstitute bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen.


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01.10.2013
Kategorien:
Ausgabe 5 - 2013
Risk & Compliance

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