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Risk & Reporting Roadmap: Wir lotsen Sie durch

Keine Panik auf der Titanic. Ihr Unternehmen ist zwar kein Luxusdampfer, aber Sie und Ihre Kollegen müssen Ihr Unternehmen sicher durch die Folgen der Finanzmarktkrise steuern. Und die hat den Instituten eine wahre Flut an Regelungen und Vorschriften beschert. Damit Sie den Kopf oben behalten, bieten wir uns als Lotse an. Denn wir haben den Überblick.

Agenda 2014/2015: Risk&Reporting Roadmap

Die Finanzmarktkrise und ihre Folgen: eine nicht enden wollende Flut an Vorschriften und Regelungen auch sieben Jahre danach. Die Vorstände und Aufsichtsräte von Finanzinstituten müssen gehörig strampeln, um in dieser Flut nicht unterzugehen und den Kopf oben zu behalten. Auch für dieses und das nächste Jahr stehen weiterhin eine Reihe von Neuerungen für das tägliche Geschäft an. Hierbei kann ein Partner wie CGI, der über den notwendigen Überblick verfügt, die passende Unterstützung bieten, um die Klippen und Kanten der regulatorischen Anforderungen zu umschiffen.

Die Geschäftsleitung eines Instituts ist verantwortlich für die Einhaltung von Regelungen, die aus der Bankaufsicht resultieren. Mit der Umsetzung von CRDIV sind zudem die Aufsichtsräte viel stärker gefordert als früher, weil die Überwachungspflichten erheblich ausgeweitet werden. So müssen Institute künftig zusätzliche Ausschüsse einrichten, die den Aufsichtsrat beraten und unterstützen. Der Aufsichtsrat wird dabei eigene Verfahren und Dokumentationssysteme entwickeln müssen, um die korrekte Arbeit nachweisen zu können. Die Instrumente der Beaufsichtigung sollten dabei effektiv und kostengünstig gestaltet werden. Das eine oder andere Institut wird nicht umhin können, auch lang bewährte Strukturen zu überprüfen und zu ändern.

Überblick Meilensteine und Zeitplan

 

Als besonders anspruchsvoll erweist sich die Umsetzung von CRDIV, die im Laufe dieses Jahres die Institute weiterhin beschäftigt hält. Das stattliche Paket umfasst u.a. Änderungen der Kapitalanforderungen, neue Liquiditätsanforderungen, Bestimmungen zur Leverage Ratio sowie die Absenkung der Millionen-Kreditschwelle. Für den Bereich Risk Management und Regulatory Reporting bringen die neuen Vorschriften einige Änderungen mit sich. Im Rahmen der MaRisk sind dies Themenfelder wie Kapitalpufferanforderungen, Frühwarnsysteme und Stresstests.

Für den Bereich Regulatory Reporting sind das Themen wie:

  • Ausweitung des Kreditbegriffs (Kreditzusagen, Derivate, UN-Beteiligungen, Schuldverschreibungen)
  • Einführung neuer granularer Meldeformate (bis 30.6.2015)
  • Erhöhung quantitativer Merkmale (RWA, PD, LGD, EL)
  • Umstellung der Anzeige Länderrisiko-Systematik
  • LCR: einheitlicher quantitativer Mindestansatz, kurzfristiges Liquiditätsprofil/vollständige Umsetzung
  • die Offenlegung der LCR
  • LCR/NSFR Monitoring Tools
  • Meldung der Leverage Ratio
  • „Look Through“-Ansatz für Verbriefungen und Fonds

Neben der CRR, die als EU-Verordnung in Deutschland direkt anzuwenden ist, stehen noch nähere Definitionen durch die Regulatory Technical Standards (RTS), die Implementing Technical Standards (ITS) und weitere Guidelines für Sonderthemen (wie etwa zur LCR-Offenlegung) seitens der EBA aus. Auch wenn teils die finalen Vorgaben noch nicht vorliegen, sollte insbesondere mit der Analyse und Konzeption bereits begonnen werden und, soweit möglich, auch mit der Umsetzung, um für die ersten Meldetermine schon gerüstet zu sein.

Die Neuerungen, und hier ist nur ein Teil davon genannt, bringen jede Menge Arbeit mit sich. Der Anpassungsaufwand ist durchweg als hoch bis sehr hoch einzuschätzen. Die noch zu leistenden Aufgaben haben wir in einer Graphik übersichtlich zusammengestellt, siehe „Überblick Meilensteine und Zeitplan“.

CGI als verlässlicher und erfahrener Partner, der sich mit diesen Themen täglich auseinandersetzt, hilft bei der Umsetzung. Die fachliche Beratung, zu der u.a. auch die Interpretation und Auslegung von Gesetzestexten gehört, wird ergänzt durch eine Analyse und die praktische Unterstützung vor Ort. Im Einzelnen sind das:

  • Auswirkungsanalyse: Identifizierung der Änderungen, die durch die neuen gesetzlichen Vorschriften umzusetzen sind
  • Fachspezifikationen: Anfertigung von Schnittstellenspezifikationen
  • Datenmanagement: Optimierung des Datenhaushalts (Verbesserung der Prozesskette, Einbeziehung weiterer Informationsquellen, Erhöhung der Datenqualität, Verbesserung der Datenperformance)
  • Umsetzung und Test: Umsetzung der Meldevorgaben (Software) und Testing.

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01.06.2014
Kategorien:
Ausgabe 8 - 2014
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