Effektive Kommunikation

Social Collaboration: Distanzen waren gestern

Gemeinsam Projekte bearbeiten, auch wenn die Schreibtische Tausende von Kilometern auseinander liegen: Mit Social Collaboration wird das (fast) zum Kinderspiel. Wir erklären Ihnen die Vorteile und nennen Beispiele für diese neue effektive Form der internationalen Zusammenarbeit. Und wir helfen bei der Umsetzung.

Social Collaboration: Distanzen waren gestern

Social Collaboration: Zusammenarbeit auf Distanz.
Der eine Projektmitarbeiter sitzt in Deutschland, der andere eine halbe Erdumrundung entfernt. Dafür steigt heute niemand mehr ins Flugzeug. Denn es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, trotz der Distanz schnell und effektiv miteinander zu kommunizieren. Eine davon ist die „Social Collaboration“ – inzwischen ein Fachbegriff für die Zusammenarbeit von Menschen in Projekten, Gruppen oder Teams mit Hilfe des Internets und der elektronischen Medien. Diese Form der Kooperation ist aber nicht nur eine Frage der richtigen Technik. Ebenso wichtig ist auch die soziale Komponente, also die Art und Weise der Zusammenarbeit. Wir zeigen Ihnen die Vorteile und die Anforderungen sowie unsere Möglichkeiten, Sie auch bei Social-Collaboration-Vorhaben zu unterstützen.
 
Vorteile der Social Collaboration
 E-Mails sind in vielen Unternehmen das wichtigste Tool für die Kommunikation der Mitarbeiter. Es wird u.a. verwendet für Diskussionen, Benachrichtigungen, private Kommunikation, Dateien-Austausch, gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten usw. Social Collaboration Tools können den E-Mail-Verkehr auf ein Minimum reduzieren. Der große Vorteil: eine effektivere, schnellere Kommunikation der Mitarbeiter.

Beispiel: Wenn Mitarbeiter per E-Mail eine Excel-Datei gemeinsam bearbeiten, kann es schnell zum Chaos kommen. Welche Version ist nun die aktuellste? Wird gerade parallel am Dokument gearbeitet? Von der hohen Anzahl an E-Mails ganz zu schweigen. Über ein Wiki kann das Excel-Dokument gemeinsam an einem zentralen Ort bearbeitet werden. Außerdem können dort direkt über Kommentar oder Like-Funktionen Diskussionen entstehen. Die Qualität und die Effizienz steigen.
 
Anforderungen an Social Collaboration Tools

  • Sichere Kommunikation: vertrauliche Kommunikation muss vertraulich bleiben
  • Schnell: geradlinige effektive Kommunikation
  • Unkompliziert: einfache Bedienung der eingesetzten Tools

 
Beispiele für Social Collaboration Tools

  • Community (Gründung von Interessensgruppen)
  • Tagging von Inhalten (einfaches Auffinden und Strukturieren von Informationen, Tag Cloud)
  • „Like“-Funktion (Inhalte nach Interesse filtern)
  • „Share“-Funktion (relevante Inhalte schnell und einfach mit anderen teilen)
  • Kommentare (einfach und schnell themenbezogen kommunizieren)
  • Activity Stream (schneller Aktivitäts-Überblick zu vordefinierten Themen)
  • Profilpflege- und suche (schnelles Auffinden von Mitarbeitern zu einer bestimmten Expertise)
  • Kontaktverwaltung (einfache und schnelle Kommunikation)
  • Abo-Funktion (direkte Benachrichtigung über relevante Inhalte)

 
Umsetzung der Social Collaboration Tools

  • Die Social Collaboration Tools werden in einer Enterprise Platform gebündelt.
  • Die Tools werden in einem sinnvollen Kontext, zugeschnitten auf das Unternehmen, eingesetzt.
  • Es gibt einen einzigen zentralen Anlaufpunkt für Mitarbeiter - der Mitarbeiter soll sich nicht mit noch mehr Tools auseinandersetzen müssen.

 
Unterstützung durch CGI
CGI unterstützt die Unternehmen bei der Einführung von „Social Collaboration“-Vorhaben. Von der grundsätzlichen Idee des Fachbereichs über das Lösungsdesign bis hin zur Umsetzung berät CGI in fachlicher sowie technischer Hinsicht. Die Systemberatung hinsichtlich der Erweiterung bereits existierender „Social Collaboration“-Plattformen (z.B. „Atlassian Confluence“) steht hier im Mittelpunkt. Die Aktivitäten lassen sich in fünf Schwerpunkte gliedern:

  • Social Platform: Beratung, Design, Konzeption, Implementierung von Gesamtlösungen
    Beispiele: Social Platform für Finanzvorstand, Social Blog für interne Unternehmenskommunikation
     
  • Social Customer Experience: Einsatz von UX-Frameworks für innovative, einfache Benutzeroberflächen
    Beispiel: Konzeption und Implementierung einer Social Platform zur Sammlung und Bewertung von Geschäftsideen einschließlich der Implementierung eines UX-Frontends
     
  • Social Modernization: Bereitstellung von Social Collaboration Tools unter Nutzung bestehender Daten, Plattformen, Altapplikationen
    Beispiel: Implementierung einer Schnittstelle zu einer Altapplikation. Die Daten aus der Altapplikation werden so mit Social Collaboration Tools bewertbar und kommentierbar gemacht. Dabei werden die Daten in einem neuen UX-Frontend dargestellt.
     
  • Social Composition: Beratung und Komposition von Komponenten einer Gesamtlösung
    Beispiel: Beratung und Integration von Social Applications in ein Intranet
     
  • Plugin Engineering: Implementierung und Integration von Erweiterungen in bestehende Enterprise Plattformen
    Beispiel: Plugin zur konzernweiten Expertensuche für Themengebiete.

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01.10.2015
Kategorien:
Ausgabe 13 - 2015
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