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Unternehmen mit Banken nicht wunschlos glücklich

Wie können Banken wachsen? Antworten liefert unsere Studie, in der wir 800 Unternehmen und Bankdienstleister gefragt haben. Das Fazit: Die Unternehmen sind durchweg zufrieden. Aber sie möchten einen kompetenten Partner an ihrer Seite. Woran es hapert und wie Sie's besser machen können, erfahren Sie von uns.

Unternehmen mit Banken nicht wunschlos glücklich

Mehr als zwei Drittel der Bankkunden sind mit ihrem Institut zufrieden. Das ergab die Studie „2015 AFP Transaction Banking Survey“, die bereits im dritten Jahr von CGI gesponsert wurde. Befragt wurden 269 Unternehmen und 515 Bankdienstleister weltweit, untersucht wurden die Faktoren, die das Wachstum von Banken beeinflussen. Eine große Mehrheit der Unternehmen ist zufrieden: ein überwältigendes Resultat, keine Frage. Allerdings: Jubelrufe sind verfrüht. Denn es gibt auch ein großes „Aber“: 94 Prozent der befragten vor allem kleineren Unternehmen erwarten, dass ihre Bank als strategischer Partner agiert und gemeinsam mit ihnen an langfristigen Lösungen arbeitet. Und obwohl so viele ihre Bank schätzen, zieht fast die Hälfte einen Wechsel der strategischen Bankbeziehungen in Erwägung.

Warum wollen so viele die Bank wechseln?

Das Umfeld ist für Unternehmen komplexer geworden. Das Verhalten erklärt sich u.a. durch regulatorische Veränderungen, Cash Management sowie dem damit verbundenen Zahlungsverkehr. Lösungen von Nicht-Banken werden ebenfalls in Betracht gezogen. Dazu zählen Mobile Payments, Netzwerke für den Zahlungsverkehr oder KYC-Prozesse („Know-Your-Customer“) von Drittanbietern. Hinzu kommt, dass unterschiedliche Datenstandards, Dateiformate und Geschäftsprozesse innerhalb des Bankensektors zu einer zunehmenden Frustration in den Unternehmen führen. Denn die meisten Unternehmen pflegen mehrere Bankbeziehungen. Dadurch entstehen erhebliche Aufwände, insbesondere für die Integration der Bank Services in die Unternehmenslandschaft.

Wie entsteht eine langfristige Partnerschaft?

Damit sich eine langfristige Partnerschaft zwischen Banken und Unternehmen etabliert, bedarf es vollständig integrierter KYC-Prozesse. Heutige Unternehmenskunden legen, wie gesagt, laut Umfrage höchsten Wert darauf, dass ihre Bank ein Gespür für ihr Geschäftsmodell entwickelt. Zudem ist es wichtig, dass Informationen zeitnah oder sogar in Echtzeit bereitgestellt werden. Außerdem muss die Standardisierung der Bankenwelt vorangetrieben werden.

Ein möglicher Ansatz hierfür ist die Bereitstellung von Multiportallösungen, die den Zugang zu verschiedenen Banken über eine einzige Plattform erlauben. Denn das traditionelle Konstrukt separierter Bankportale entspricht in Zeiten voranschreitender Zentralisierung von Geschäftsprozessen nicht mehr den gestellten Anforderungen. Zusätzlich sagen 60 Prozent der befragten Unternehmen, dass bei der Wahl einer Bank das Angebot an serviceübergreifenden Online- und Mobile-Services eine wichtige Rolle spielt. Mehr noch: Die Wahl einer Bank wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor für kontinuierliches Wachstum.

Auch die Banken profitieren

Andererseits ist das Transaction Banking in den letzten fünf Jahren auch in der Bankenbranche einer der zentralen Wachstumstreiber gewesen. Das Wachstum wird jedoch durch mehrere Faktoren gebremst. Dazu zählen nicht nur die Veränderungen der Unternehmenserwartungen und ein erhöhter Wettbewerb, sondern auch neue Regulierungen und die interne Fragmentierung von Technologielösungen. Unter ständiger Beobachtung des Marktes müssen die Prioritäten für IT und Geschäftsbetrieb von den Banken neu bewertet und angepasst werden.

Wir empfehlen ein strategisches Vorgehen

Gleichzeitige Investitionen in Standardisierung, Innovation und Modernisierung führen nur zu kleinen, kaum bemerkenswerten Veränderungen der Applikations- und Prozesslandschaft. Nachträgliche Anpassungen ziehen in der Regel höhere Ausgaben nach sich.

Wir sind der Meinung, dass zunächst grundsätzlich geprüft werden muss, welche Strategie verfolgt werden soll. In unserem „Global Transaction Banking (GTB) Vision Report“ empfehlen wir drei mögliche Strategien für zeitgemäßes Transaction Banking:

  • „Utility-Strategie“: Kostenführerschaft durch standardisierte und anpassbare Services
  • „Service-Strategie“. Vollständige Integration in die Prozesse des Kunden
  • „Innovator-Strategie“: Marktdifferenzierung durch innovative Lösungen.

Obwohl diese Strategien einander nicht ausschließen, wird die Wahl vorwiegend durch das Investmentbudget bestimmt.

Wir helfen bei der Umsetzung

Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der passenden Strategie. Als Experten für Transaction Banking und die digitale Transformation unterstützen wir Sie ganzheitlich bei der Bewältigung der Herausforderungen. Wir beraten Sie, wie Sie mit den neuen Anforderungen umgehen können, ermöglichen Ihnen eine 360-Grad-Sicht auf Ihre Kunden und ihr jetziges und künftiges Geschäftsverhalten. Und wir begleiten Sie bei der technologischen Umsetzung, so dass Sie Schritt halten können mit den steigenden Erwartungen an ein modernes Geldinstitut.

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01.12.2015
Kategorien:
Ausgabe 14 - 2015
Core & Transactional Banking

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